20. Mai 2007

Schwerer Stand in Grevenbroich

Von Ronald Pabst

Samstage sind Sammeltage - getreu diesem Motto verteilte sich das Team aus dem Kölner Büro dieses Wochenende im Land. Ich fuhr nach Grevenbroich, die Jungen Liberalen (Julis) sammelten dort.

Der lebhafte Markt versprach einige Unterschriften und wir waren fast zehn Leute am Stand. Nach einer entsprechend langen Vorstellungsrunde ging es los. Leider gelingt es meinem Gedächtnis nicht, sich an die Namen zu erinnern. Somit kann ich von dieser Stelle aus nur einen Gruß an die gesamte Runde senden.

Die erste Stunde verlief... schwierig. Ich hatte einen schweren Stand und meine Unterschriftenliste war immer noch blütenweiß. Ich sprach zwar viele Leute an, doch alle gingen weiter. In einigen Fällen vermutete ich, das ein Blick auf den Stand mit der Aufschrift "Junge Liberalen" das Misstrauen auslöste. Wohl nicht ganz zu unrecht, denn meine Mitstreiter klärten mich auf, das die parteipolitische Arbeit für die Julis im Ort nicht ganz so einfach ist. Um so bemerkenswerter ist das Engagement dieser Gruppe. Davor ziehe ich meinen Hut.

Und dann passierte mir etwas zum ersten Mal: Es kam ein Ehepaar, mit denen ich schnell ins Gespräch kam. Und sie lobten die Idee und unser Engagement. Und unterschrieben nicht... denn sie hatten schon bei der Radtour von Ramona ihre Unterschrift geleistet. Zuvor hatte bei Aktionen für unsere Initiative noch niemanden getroffen, der mit dieser Entschuldigung seine Unterschrift verweigerte.

Mit dieser Begegnung wendete sich das Glück. In den letzten, gefühlten anderthalb Stunden kamen 11 Unterschriften zusammen. Das ist ein Schnitt, mit dem man leben kann. Allerdings war die erste Stunde schon recht deprimierend. Ich kenne solche Phasen schon aus anderen Kampagnen. Jedoch haben wir in NRW noch keine Sammlung in dieser Größenordnung durchgeführt. Dementsprechend schwierig ist es für unsere Sammler. Jetzt heißt es: durchhalten. Von Alexander kam dann noch eine aufmunternde SMS. Bei ihm hatte Günter Wallraff unterschrieben.

So. Jetzt heißt es Koffer packen. Denn ab morgen werde ich mit Daniel Schily eine Woche lang mit dem Demokratiemobil durch das Land touren.




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