22. Dezember 2007

Wahl-Kampf in frostiger Atmosphäre

Von Thorsten Sterk

Der 22. Dezember war wohl der kälteste aller Sammeltage zur Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen". Beim Start der Sammlung an diesem Tag auf dem Wochenmarkt in Köln-Rodenkirchen zeigte das Thermometer 2 Grad unter Null. Trotzdem traten Aktive von Mehr Demokratie an, um Bürger für ein demokratischeres Wahlrecht zu gewinnen.

 

Christine Schmidt und Thorsten Sterk von Mehr Demokratie sowie Klaus Simon vom Naturschutzbund (NABU) in Köln sprachen trotz von unten herauf kriechender Kälte auf dem Maternusplatz tapfer zu Weihnachtseinkäufen vorbei eilende Passanten an.

 

Interessanterweise kannten diesmal einige Interessierte die Begriffe "Kumulieren" und "Panaschieren", die sonst in Nordrhein-Westfalen noch weitgehend Fremdworte sind. Die beiden Begriffe stehen für die Möglichkeit des Häufelns von Stimmen auf bestimmte Kandidaten (kumulieren) oder das Verteilen von Kreuzen auf verschiedene Mandatsbewerber (panaschieren).

 

Während ein Trompeter-Ensemble Weihnachtslieder spielte, sammelten sich die Unterschriften auf den Listen. Verschiedene Aktive des im Kölner Süden besonders präsenten Bürgerbegehrens gegen den Ausbau des dortigen Godorfer Hafens kamen vorbei, informierten sich und unterschrieben. Zum Schluss gesellte sich auch Dieter Maretzky vom Bürgerverein Rodenkirchen zu den Sammlern und lud diese zur Unterschriftensammlung auf dem Neujahrsempfang seines Vereins im Januar ein. Diese Chance zur Ansprache der dort dann versammelten Lokalprominenz wird sich Mehr Demokratie bestimmt nicht entgehen lassen.

 




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