Aktionscamp Münster

Aktionscamp Münster
1000 sind zusammen, wir feiern (von links nach rechts: Alexander Slonka, Andreas Vollmer, Ronald Pabst, Daniel Schily, Franziska Bauer, Waldemar Magel).

Münster-Mathematik: 3 * 7 = 1.000

Wir haben 1.000 Unterschriften aus Münster mitgebracht. Sieben Sammler haben drei Tage gebraucht, um diese Zahl zu erreichen. Damit haben wir mit unserem ersten von sechs Aktionscamps unser Ziel erreicht. Wir haben dafür von früh bis spät in der Nähe der Universität gesammelt.

Am Montag begrüßte uns die Fahrradstadt mit einem schönen Schauer. Wir machen uns völlig durchnässt an die Arbeit. Dennoch läuft es gut und wir kommen mit über 300 Unterschriften in unser Quartier zurück. Das haben wir bei Waldemar Magel aufgeschlagen. Er hatte uns bereits in Köln bei dem Aktionscamp unterstützt. Den Tagessieg holt sich an diesem Tag Andreas Vollmer, der pausenlos Leute angesprochen hat. Er hat ein festes Ziel: am nächsten Tag will er dreistellig werden. Bei Zählen genießen wir noch einige Spezialitäten aus der Region.

Fahrradstadt Münster

Dienstag geht es dann wieder früh raus. Denn wir haben uns viel vorgenommen. Und es läuft gut. Das sehen wir schon in der Mittagspause. Andreas ist dem Ziel, ein dreistelliges Ergebnis zu holen, schon nahegekommen. Da erzähle ich ihm von meinem Traum: Ich möchte die 141 knacken. Warum? Das ist der bisherige Tagesrekord, den Michael Wilhelmi aus Berlin an einem Tag des Kölner Aktionscamps aufgestellt hat. In Lünen bin ich ihm schon einmal mit 121 nahegekommen. Heute, das weiß ich schon, wird das wohl eher nichts. Ich werde mich schon für eine Zahl über 100 mächtig ins Zeug legen müssen. Denn immer wieder mal ist eine Stunde, wo ich fast niemanden überzeugen kann.

Dabei unterschreiben fast alle, die sich die Zeit zum Zuhören nehmen. Überhaupt sind die Menschen unserer Idee gegenüber offen. Nur gibt es eben diese Momente, in denen sich die Ablehnungen häufen. Interessant ist es, das Verhalten von Gruppen zu beobachten. Da sieht man, dass unser Verhalten immer noch von Urinstinkten gelenkt wird. Wenn man eine Gruppe anspricht, entscheidet meist eine Person, nennen wir sie "das Alpha-Tierchen", ob die Gruppe unterschreibt. Sagt das Alpha-Tierchen 'ja', unterschreiben alle. Sagt es 'nein', unterschreibt niemand. Nur in Ausnahmefällen ist die Zustimmung von Gruppen uneinheitlich.

 

Alexander Slonka freut sich über die 1.000 Unterschriften.

Abends im Quartier kommt die Zählung. Alex hat sein Ziel nicht erreicht: er hat auch heute die 100-Marke nicht übertroffen. Ich habe 101. Uff. Die letzten Unterschriften habe ich erst auf dem Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt gesammelt. Andreas hingegen hat sich mit voller Energie reingehängt und hat 133. Nur neun Unterschriften fehlen zum Rekord. Bei mitgebrachten russischen Spezialitäten beschließen wir: Das kann nicht so bleiben. Er zieht mit Waldemar noch einmal los, um eine neue Bestleistung aufzustellen. Am Ende dieser Sammelschicht hat er dann die 150 voll gemacht. Wir feiern natürlich entsprechend, der Rekord ist endlich wieder in NRW.

Auch am letzten Tag läuft es sehr gut... somit kommen wir am Ende auf 1029. Unterstützt wurden wir auch von Malte Koppe, der fleißig mitgesammelt hat. Dazu kommen noch zwei volle Listen, die uns ein Unterstützer aus Münster zugesteckt hat. Mit guter Laune machen wir uns auf den Rückweg nach Köln. Mit diesen Aktionen werden wir die Initiative zum Erfolg führen.

Ronald Pabst

Andreas Vollmer hat den neuen Tagesrekord aufgestellt. 150 Unterschriften für unsere Volksinitiative.



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